Ob du nun „alter“ Profi bist ..

… oder gerade das vegane Leben anfängst; vegan sein ist ein Abenteuer mit überraschend positiven Auswirkungen.
Veganismus ist eine Ernährungsweise, bei der auf alle tierischen Produkte verzichtet wird. Dies bedeutet, dass neben Fleisch und Fisch auch Eier, Milch und andere Tierprodukte nicht verzehrt werden. Vegane ernähren sich ausschließlich von pflanzlichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen und Getreide. Die Gründe für eine vegane Ernährungsweise sind vielfältig. Manche Menschen entscheiden sich aus ökologischen Gründen dafür, da die Produktion von tierischen Lebensmitteln enorme Energie verbrät.

Ich muss gestehen, ich war lange Zeit ein Skeptiker, was die vegane Ernährung angeht. Die ganze Sache kam mir einfach zu „eng“ vor und ich dachte, dass ich damit keinen Spaß haben könnte. Aber ich wurde eines Besseren belehrt! Als ich mich näher mit der Thematik auseinandergesetzt habe, merkte ich schnell, dass es gar nicht so schwer ist, vegan zu leben – und es macht auch noch richtig Spaß! Ich bin jetzt seit etwa einem Jahr vegan und es war die beste Entscheidung, die ich in Sachen Ernährung je getroffen habe. Ich fühle mich wesentlich besser, seit ich auf tierische Produkte verzichtet habe. Auch meine Haut und Haare sind deutlich gesünder geworden.

Und das Beste ist: Ich habe gelernt, wie man lecker vegan kocht! Es gibt so viele tolle vegane Rezepte, dass ich gar nicht mehr weiß, was ich zuerst kochen soll. Von Curry über Lasagne bis hin zu Brownies – alles ist möglich und schmeckt fantastisch! Ich bin froh, dass ich mich für die vegane Ernährungsweise entschieden habe und kann sie nur jedem empfehlen.

Fange doch doch gleich damit an. Überrasche dich und deine Liebsten und lasse deiner Phantasie freien Lauf.

P.S.: Alle Gerichte sind für 2-4 Personen ausgelegt. Außer Speisen, die gebacken werden. (In ein oder 2 Rezepten hat sich eventuell ein Ei geschmuggelt, gern weglassen oder darüber hinwegsehen 🙂. Und es nicht immer zwingend notwendig, Tofu für alle Gerichte zu verwenden 🙂

Viel Spaß beim Rezepte stöbern

Diese Seiten werden kontinuierlich gefüllt, also immer wieder mal reingucken ..

Walnusskuchen

Zutaten

300 g Mehl
250 ml Sojamilch
200 g Zucker
150 ml Öl
1 Pck. Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
1 Handvoll Walnüsse
1 Pck. vegane Kuchenglasur (Schokolade)

Zubereitung

Die Walnüsse hacken, jedoch nicht zu fein.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verrühren.

Den Teig in eine Kuchenform geben.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 25 Minuten backen.

Schokoladenglasur schmelzen und den Kuchen noch heiß damit bestreichen. Abkühlen lassen. 

Russischer Zupfkuchen

Zutaten

Für den Teig:

400 g Mehl
200 g Zucker
240 g Margarine
2 Pck. Vanillinzucker
2 Pck. Backpulver
80 g dunklen Kakao
wenig Sojamilch oder Hafermilch

Für die Creme:

400 g Sojajoghurt Natur
2 Pck. Puddingpulver (Vanille)
2 Pck. Vanillezucker
140 g Zucker
etwas Zitronensaft

Zubereitung

Als erstes die Zutaten für den Teig (jedoch ohne die Milch) mit dem Rührgerät verrühren. Falls er zu trocken sein sollte, etwas Sojamilch hinzugeben, bis er die richtige Konsistenz zum Auskleiden der Springform hat.

Ein wenig Teig für die Krümel beiseitestellen und den Rest in die Springform drücken und einen Rand formen. Die Springform für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Nach ca. 50 Minuten den Backofen auf 160°C vorheizen und schon mal die Zutaten für die Creme verrühren.

In die Springform füllen, aus dem restlichen Teig Krümel formen und auf der Creme verteilen. Für 40 – 45 Minuten in den Backofen geben. Fertig!

Schoko – Nuss – Kokos – Kuchen

Zutaten

250 g gemahlene Mandeln
250 g gemahlenen Kokosraspel oder Haselnüsse
500 g Mehl
500 g Rohrzucker
2 Pck. Backpulver
2 Pck. Vanillezucker
2 Messerspitzen Zimt
2 Prise Salz
6 EL Kakaopulver
100 g Margarine
300 ml Sojamilch
300 ml Kaffee oder Espresso
2 Karotten, eventuell geraspelt

Zubereitung

Zuerst alle trockenen Zutaten gut miteinander vermischen.

Nun langsam Kaffee und Sojamilch hinzugeben und gründlich mit dem Rührgerät verrühren. Achten Sie bitte darauf, dass sich keine Klumpen bilden.

Tipp: Wenn du noch eine fein geriebene Karotte hinzugibst, wird der Kuchen noch saftiger.

Die Masse in eine gefettete Backform geben und den Ofen nun auf 180 Grad vorheizen.

Die Backzeit beträgt bei Ober/Unterhitze ca. 60 Minuten.

Selbstverständlich können auch noch gehackte Zartbitterschokolade (ohne Milch), gehackte Nüsse, Kirschen o.ä. zugegeben werden.

Gegrillter Fenchel

Zutaten

1 Knolle   großen Fenchel
2   große Tomaten
2   große Knoblauchzehen
2 Zweige   Rosmarin
2 Zweige   Thymian
4 EL   Olivenöl
  Salz und Pfeffer

Zubereitung

Als erstes bastelst du aus 4 Stück Alufolie Päckchen. Dazu nimmst du ein ausreichend großes Stück Alufolie, stellen z.B. Margarine hinein und schlagen die Seiten hoch.

Dann den Fenchel in dünne Scheiben schneiden und in die 4 Alufolien verteilen.

Die Tomaten in nicht zu dünne Scheiben schneiden und auf dem Fenchel verteilen.

Die Knoblauchzehen in feine Scheiben schneiden und auf den Tomaten verteilen.

Nun ausreichend mit Salz und Pfeffer würzen, die Kräuterstängel halbieren und auf das Gemüse geben.

Nun auf jedes Päckchen einen Löffel Olivenöl verteilen und die Päckchen verschließen.

Die gut verschlossenen Alupäckchen nun für ca. 15-20 Minute auf den Grill legen. Je nachdem wie knackig du den Fenchel magst, zwischendurch eine Garprobe machen. Dazu ein Päckchen vom Grill nehmen und nachschauen, wie fest das Gemüse noch ist.

Feurige Kartoffelspieße vom Grill

Zutaten

600 g kleine Frühkartoffeln
2 rote Chilischoten
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die Kartoffeln in der Schale ca. 10 Minuten fast garkochen.

In der Zwischenzeit die Chilischoten entkernen. Knoblauch und Chilischoten sehr fein würfeln. Alternativ können Sie auch getrocknete Chilischoten verwenden.

Knoblauch, Chili, Salz und Pfeffer in das Olivenöl geben und die heißen Kartoffeln darin schwenken.

Nach dem Abkühlen auf Spieße stecken und einige Minuten von beiden Seiten auf den heißen Grill geben.

Cremiges Erdnusspfännchen mit Gemüse und Soja

Zutaten

3/4 Tasse Sojagranulat
nach Bedarf Gemüsebrühe, heiß, zum Einweichen
1 mittelgroße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 Möhre
1/2 Zucchini
1 Dose Mais
100 ml kräftige Gemüsebrühe
150 ml Sojamilch
3 EL Sojasoße
3 EL Erdnussbutter
1 EL Petersilie
etwas Chilipulver
etwas Pfeffer
eventuell Currypulver
eventuell Paprikapulver
etwas Pflanzenöl, zum Anbraten
eventuell Mehl, zum Andicken

Zubereitung

Das Sojagranulat in eine Schüssel geben.

Gemüsebrühe zum Kochen bringen und über das Granulat gießen und gut aufquellen können. Es sollte nicht im trockenen liegen Mindestens.

5 Minuten aufquellen lassen. Danach ordentlich ausdrücken und eventuell mit etwas Salz oder Brühe nachwürzen.

Pflanzenöl in der Pfanne erhitzen und das Granulat hinzugeben. Den besten Geschmack erzielst du, wenn du das Granulat gut schmoren lässt, bis es angebräunt und knusprig ist.

Danach gewürfelte Zwiebeln, Möhren und die zerdrückte Knoblauchzehe dazugeben und ebenfalls leicht anbräunen.

Nun kommen die gewürfelten Zucchini und der Mais dazu.

Das Ganze mit einem Gemisch aus der Sojamilch, der kräftigen Gemüsebrühe und Sojasoße ablöschen.

Die Erdnussbutter, sowie Pfeffer und Chilipulver hinzufügen.

Deckel drauf und alles leicht köcheln lassen, bis die Zucchini gar ist. Wenn es zu dick geworden ist, etwas Sojamilch oder Wasser nachgießen.

Zum Schluss noch mal abschmecken. Die Soße sollte cremig und mit einer guten Schärfe sein.

Wenn du magst, etwas Brühe, Salz, Chilipulver oder Pfeffer nachgeben. 

Dazu schmeckt Reis. Wer mag, kann auch andere Beilagen wählen.

Tomaten-Quiche

Eine Quiche ist eine Spezialität der französischen Küche, die ursprünglich aus dem Raum Lothringen stammt und in der Zubereitung einer Tarte entspricht. Es handelt sich um einen in einer runden, flachen Form gebackenen herzhaften Mürbeteig mit einer würzigen Füllung bzw. Auflage. Die französische Bezeichnung „Quiche“ wurde um 1845 von dem elsässischen Wort Kichel bzw. Kuechelabgeleitet, das dem hochdeutschen Wort „Kuchen“ entspricht. Quiches werden in runden Tarte-Formen gebacken.

Zutaten

Für den Teig

660 g Weizen- oder Vollkornmehl
300 g Margarine
160 ml Wasser
1 TL Meersalz

Für die Füllung

800 g Seidentofu
800 g Cherrytomaten
4 EL Olivenöl
4 EL Speisestärke
2 TL Meersalz
2 TL Kurkuma
2 Prisen frisch geriebenen Muskat
2 TL frischen Thymian
2 TL frischen Oregano
2 EL frischen Schnittlauch
6 EL frischen Basilikum
etwas frisch gemahlenen Pfeffer

Zubereitung

Für den Quiche-Teig alle Teigzutaten zu einem glatten Teig verarbeiten und abgedeckt 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Nun die die Tomaten für die Füllung waschen, gut abtrocknen, halbieren und beiseitestellen.

Den Seidentofu mit dem Öl, der Speisestärke, Salz und den Gewürzen zu einer cremigen Masse pürieren.

Die frischen Kräuter waschen, trocken, fein hacken und in die Füllung einrühren.

Den Teig auf einem großem Stück Backpapier auf die Größe deiner Quiche-Form + Rand ausrollen und mit dem Backpapier in die Quiche-Form gleiten lassen.

Den Teig an die Form andrücken und den Rand ebenfalls fest andrücken.

Bei 200°C Ober-/Unterhitze 10 Minuten vorbacken. Anschließend die Füllung auf dem Teig verteilen und die Füllung mit den halbierten Tomaten mit der Hautseite nach unten belegen (so weicht das Wasser der Tomaten die Quiche nicht auf).

Die Quiche bei 200°C für weitere 20 Minuten backen und anschließend die Temperatur auf 175°C reduzieren und die Quiche weitere 15 Minuten fertigbacken.

Tipp: Die Quiche vor dem Anschneiden ca. 10 Minuten ruhen lassen und dann servieren. Dazu passt ein kleiner bunter Salat.

Griechisches Fava aus Kichererbsen

Fava ist ein gelbes Püree, das mit reichlich Olivenöl übergossen und mit Zwiebelringen bestreut, meist lauwarm serviert wird. Hummus mag vielleicht ähnlich aussehen wie Fava, und auch die gleiche Konsistenz haben, ist aber eben nicht das Original. Fava stammt nämlich von der Kykladen-Insel Santorini. Dort ist Fava so alltäglich, wie Spaghetti in Italien.

Zutaten

250 g getrocknete Kichererbsen
1 mittelgroße rote Zwiebel
150 ml Olivenöl
1/2 mittelgroße Zwiebel
etwas Petersilie
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die Kichererbsen 12 Stunden in kaltem Wasser einweichen.

Kaltes Wasser in einem Kochtopf aufsetzen, aufgeweichte Kichererbsen und eine halbe geschälte Zwiebel hinzugeben, kräftig aufkochen und salzen.

Temperatur zurücknehmen und die Kichererbsen für etwa 90 Minuten sanft köcheln lassen.

Abgießen und die Kichererbsen (ohne halbe Zwiebel!) mit etwa der Hälfte des Öls pürieren, dabei eventuell nachsalzen und pfeffern.

Das Gericht in einen tiefen Teller geben, mit dem restlichen Öl übergießen und mit einigen Zwiebelringen und Petersilie bestreuen.

Cremig-aromatischer Ingwer-Sesam-Dip

Zutaten

200 g Seidentofu
1 EL Sesampaste
1 EL Erdnussbutter
1 Stück Ingwer (ca. 4 cm)
1 Zehe Knoblauch
1 TL Agavendicksaft
1 TL dunkler chinesischer Essig
2 EL Sojasoße

Zubereitung
Sämtliche Zutaten pürieren. Dabei die Sojasoße vorsichtig nach und nach hinzugeben. Das spezielle Aroma des chinesischen Essigs trägt sehr zum Aroma des Dips bei.

Ist die Konsistenz trotz ausreichender Salzigkeit am Ende noch zu fest, kann auch vorsichtig etwas Wasser zugegeben werden.

Süße Pfannkuchen

Zutaten

1 Tasse veganer klarer oder trüber Apfelsaft (achte darauf, dass der Apfelsaft nicht mit Gelatine hergestellt wurde)
2 TL Backpulver
2 Tassen Weizenmehl
2 TL brauner Sirup oder Zucker
1 Tasse Sojamilch
1 Prise Salz
Pflanzenfett, zum Braten

Zubereitung

Alle Zutaten mit dem Schneebesen oder Mixer zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.

In einer Pfanne etwas Fett erhitzen, mit einer Kelle genügend Teigmasse hineingeben und von beiden Seiten auf mittlerer Stufe braten.

Tipp: Nach Belieben mit Puderzucker, Früchten, Konfitüre, Nuss-Nougatcreme o.ä. servieren.